die Entstehung
 
 
 

 

Im Jahre 1029

Nach Jahrelangen lagern mit seinem Weib und seinen Söldnern beschloss der Krieger „Marcus“ und sein Weib „Margaretha“ mit dem umherziehen eine Ende zumachen. Er befreite seine Krieger von ihrem schwur  diese formten sich zu neuen Lagern und zogen weiter um neue Länder zu erobern. Für Markus und Margaretha war es eine schöne Zeit und denken oft bei einem Becher Wein an die Zeit der Anfänge zurück.
Einmal im Jahr zu Pfingst wird noch mal ein Turney  vom Kriegerclan Rheinhessen ausgerufen, dann treffen sich die Bogenschützen von nahe und fern um den besten der Besten im Tag und in der Nacht zu küren. Vielleicht seht ihr aber die beiden auf einen der unzähligen Märkten, vielleicht auch auf einem Bogenturney, jedoch bestimmt zu Pfingsten beim Turney zu Kreuznach.

Was alles zuvor geschah könnt ihr hier lesen:

Die Entstehung

Der Islam hält Spanien besetzt

Nach dem Untergang des Westgotenreichs (719) fällt ganz Spanien unter die Herrschaft der islamischen Kalifen von Cordoba, mit Ausnahme der nördlichen christlichen Länder Leon, Kastilien, Navarra, Katalonien.

Zuvor hatten der Islam  schon Vorderasien und Nordafrika erobert. Ihr erstes Angriffsziel war Spanien. Die Kämpfer Allahs landeten im April des Jahres 711 an der Südküste von Spanien, in der Nähe vom Felsen von Gibraltar. Sie besiegten eine weit überlegende christliche Armee und stürmten weiter ins Landesinnere. Sie zwangen die Königsstadt Toledo zur Kapitulation und erreichten im Sommer 713, dass war knapp drei Jahre nach Beginn des Krieges das Grenzgebirge zu Frankreich: Die Pyrenäen.

Dieser Krieg war kein gewöhnlicher Krieg, sondern ein Dschihad (ein Religionskrieg). Daher erweckten die Franken Misstrauen, weil das Fränkische Reich direkt an Spanien angrenzte. Die Franken bauten eine eigene Schlagkräftige Armee auf. Die Truppengattung nennen wir heute Fränkische Panzerreiter. Die Panzereiter waren die Vorläufer des späteren Ritters.

Um das Jahr 732 erschienen die ersten islamischen Krieger im Fränkischen Reich. In einer zweitägigen Schlacht errangen die Franken einen glorreichen Sieg und begannen mit der Rückeroberung Spaniens.

Die Islam sollten noch bis 1035 das Land regieren bevor es durch die spanische Ritterschaft mit finanzieller Unterstützung des Papstes und Hilfe der Ritterorden nach und nach befreit wurde

Auf neuen Taten:

Im Jahr Anno 1023, zog es den fränkischen Söldner Marcus von Hammel (der aus dem Dorf Hammel kommend), nahe an die spanischen Grenze. In das Gebiet, das seine Ur Väter im Jahre 732 von dem Islam befreiten.

Dort nahe des Grenzgebiet zu Spanien, wollte sich der Krieger und Kämpfer anbieten um das Grenzgebiet vor dem Islam zu sichern.

Hilfe eilt:

Als er bei einer seiner Erkundungen eine Horde Mauren sah wie sie einen Gewürzhändler mit seiner Familie angegriffen, half nur schnelles Handeln. Mit drei schnellen Pfeilen konnte Marcus drei der Angreifer unschädlich machen. Jedoch konnte er nicht verhindern das der Vater getötet und die Mutter verschleppt wurden. Der Bruder flüchtete in den nahe gelegenen Wald und nur die Tochter Margaretha konnte er retten. Vom Bruder und Mutter fehlt bislang jede Spur. Mann sagt der Bruder sei in ein nahe gelegenes Kloster geflüchtet. Kurz entschlossen bot sich Markus,  Margaretha an um dies zu beschützen und ihren Bruder zu finden. (da war wohl noch mehr im Spiel??).

Neue Freund:

Nach drei Jahren erfolgloser Suche zog es die beiden zurück nach Mainz. Auf der Wanderschaft lernten sie den Krieger Jürgen Thiedemann kennen. Er war der Clanführer vom Kriegerclan zu Lich, eine Söldnertruppe aus Hessen. Dieser Fränkischen Kriegerclan bestand aus dem ersten Krieger Danny mit seinem Weib und dem zweiten Krieger, seinem Sohn Andre. Da der Franke Marcus in dem Clanführer einen Verbündeten gefunden hatte, schlossen sich beide im Jahr Anno 1026 der Fränkischen Söldnertruppe Kriegerclan zu Lich an.

Der Franke Marcus von Hammel und seine Margaretha ließen sich im Dorf Bergen (heute Laurenziberg) das nähe der Stadt Mainz lag nieder. Dort bauten sich beide einen neuen Hof auf wie dieser zu der Zeit üblich war.

Die Franken:

“Die Franken wohnten als Viehzüchter und Ackerbauern mehrheitlich kleineren, weilerartigen ländlichen Siedlungen nahe Bachläufen. Ihre zweischiffigen Häuser in Fachwerktechnik nebst Speichern und Grubenhäusern wurden mit dem Fortgang der Siedlung und in Nord-Gallien gebaut, wo bis dahin die Steinbauweise herrschte. Keramik- und Glasproduktion der Franken führten vielfach spätrömische Traditionen fort. Zum fränkischen Frauenschmuck gehörten Bügel- und Kleinfibelpaare, Zierscheiben, Amulette, Armbänder und Haarnadeln. Zur Männertracht sind Gürtel mit großen prunkvollen Schnallen und Teilen des Wehrgehänges zu rechnen. Die Bewaffnung bestand aus Lang- und Kurzschwert, Lanze, Streitaxt (Franziska) und Schild. Mit dem fränkischen Kunsthandwerk gelangte auch die typisch germanische Tierornamentik bis nach Nord-Frankreich. Eine eigenständige fränkische Münzprägung, vor allem von Goldmünzen, setzte Mitte des 6. Jhs. ein.

Eine einheitliche fränkische Mundart gibt es nicht. Der räumlichen Weite fränkischer Eroberung und Siedlung entspricht die Gliederung in viele Mundartgruppen. Die heutige französisch-deutsche und französisch-flämische Sprachgrenze ist das Ergebnis einer Rückbildung des germanischen Spachelements in Gallien (Reromanisierung), eines Ausgleichsvorgangs, in dem sich die zahlenmäßige Unterlegenheit der fränkischen Eroberer gegenüber der gallorömischen Bevölkerung widerspiegelt.“

Bis zu Childerich I. (gest. 482) als Föderaten Roms dienend, waren salische Franken wesentlich an dem Vorstoß nach Nordgallien (Ende 5. Jh.) beteiligt, der den Grund zur Bildung des Fränkischen Reiches unter Chlodwig I. (gest. 511) legte. Mit dessen Übernahme des katholischen Christentums begann um 500 die Christianisierung. Erst nach der Vereinigung der einzelnen fränkischen Herrschaften zum Fränkischen Reich und der Unterwerfung von Alemannen, Thüringern, Hessen und Bajuwaren breitete sich die fränkische Reichskultur in rechtsrheinischem Gebiet aus.

Die seit dem 7./8. Jh. verstärkt einsetzende fränkische Kolonisation (Pfalzen, Klöster) in Süd-Deutschland ließ für die Lande am Main den Namen »Ost-Franken« (»Main-Franken«) aufkommen. Seit etwa 1200 gilt der Franken-Name nur noch für dieses Gebiet.

das Gebiet:

Dem Franken Marcus von Hammel wurde die Söldnerherrschaft für das Gebiet Rheinhessen übertragen.

Der Kriegerclan zu Lich wurde somit Kriegerclan zu Lich Hessen und Rheinhessen. Von nun an konnte der Franke Marcus seine Macht nutzen um seine eigenen Söldner zu suchen.

neue Krieger:

Durch den Verfall 1005 von Haitabu wurde im Mai Anno 1026 der Wikinger Mitgardson und Weib Angela in dem Kriegerclan auf der Seite der Rheinhessen aufgenommen, gleichzeitig erweiterte der Kriegerclan zu Lich seinen Clan auf der Hessischen Seite um einen Franken mit Weib und einem Slave mit seinem Weib. Da es durch die unterschiedlichen Rassen im Lager zu Spannungen führte, verließ das Weib Angela das Lager. Später fand der Wikinger Mitgardson bei einer seiner Söldner Tätigkeiten (Raubzüge) das fränkische Weib Gabi die er zu seinem Weib machte. Die Machtansprüche und die Zwiste immer größer wurden zerbrach das Lager Kriegerclan zu Lich Hessen und Rheinhessen in zwei Teile.

ein neuer Clan entsteht:

Das  Lager Kriegerclan Lich sagte sich von Rheinhessen ab und der Kriegerclan Rheinhessen entstand. Auf der suche nach neuen Söldnern nahm der Franke Marcus von Hammel im September Anno 1028 den Irischen Bogner Frithjòf Uí Laoghaire (Frithjof Erbe des Leary) mitsamt seiner Frau Pe´Tarà Bean Uí Laoghaire (Petra Frau des Enkel von Leary) und deren Töchter Marshea Ni Laoghaire (Maxi Tochter des Enkels von Leary) und Loushea Ni Laoghaire (Lucy Tochter des Enkels von Leary), so wie der Ire Peadar Ui Shearagh (Peter Erbe der Scherers) und seine Kinder Crystiàin Ui Shearagh (Christian Enkel der Scherers) und Paoulàgh Ni Shearagh (Paula Tochter des Enkels der Scherers) in sein Lager auf.

Die beiden, aus dem südirischen Königreich Munster stammenden Männer, lernten sich unter der Lehnsherrschaft des irischen Königs Brian Boru kennen und standen in der Schlacht von Clontarf bei Dubh Linn (heutiges Dublin) im Jahre des Herren 1014 Seite an Seite gegen die Wikinger, um diese endgültig aus Irland zu vertrieben und die Unabhängigkeit Irlands zu besiegeln.

die Iren finden ihren Weg:

Obwohl sie sich durch ihren Mut und ihre Taten in der Schlacht von Clontarf den Respekt ihres Lehnsherren erwiesen hatten, fielen sie wenig später durch die Liaison Frithjòfs mit einer Wikingerfrau aus Corcaigh (heutiges Cork) eher in Ungnade. Nicht dass die damals sehr übliche Vermischung der Völker der Stein des Anstoßes gewesen wäre, nein es war der Zwist mit einem Vasallen des Bischoff von Corgaigh, welcher selbst ein Auge auf die liebliche Pe´Tarà geworfen hatte. Als sich eines späten und bierreichen Abends in der Taverne, in welcher Pe´Tarà als Schankmaid tätig war, zum offene Streit zwischen Frithjòf und dem Vasallen des Bischoffs kam, konnte nur ein schneller Pfeil seine Freundes Peadar das vorzeitige Ableben Frithjòfs verhindern. Durch diese Tat wurden beide noch am selben Abend vom Bischoff höchstpersönlich zu Vogelfreien erklärt und mussten in einer waghalsigen Flucht ihre geliebte Insel verlassen. Ihr Weg führte sie zunächst mit dem Schiff bis nach Britannien. Von dort aus setzen sie im Jahre 1023 über in die Bretagne. Aber selbst hier schien der Einflussbereich der irischen Kirche, begünstigt durch die bestehenden Handelsrouten, immer noch groß genug zu sein, um sich nicht in Sicherheit wiegen zu können und ließ die beiden Bogenschützen und ihre Familien nicht zur Ruhe kommen.

Iren auf Tour:

Im Jahre 1024 bekamen sie Kunde, dass der neu gewählte König des heiligen römischen Reiches, Konrad II. , nach Söldnern für seinen Königsumritt suchte. Dieser, nach seiner Wahl erforderliche Königsumritt  war notwendig, da nicht alle Reichsteile, wie Sachsen und Lothringer, aber auch der Kölner Erzbischof dem neuen König nach seiner Wahl gehuldigt hatten. Die noch abseits stehenden Fürsten sollten entweder mit Hilfe von Verhandlungen, oder Waffengewalt  zu einer Huldigung bewegt werden, bevor sich eine starke Opposition bildet. Also begaben sich die beiden Iren mitsamt ihren Familien nach Mainz, wo der frisch gekrönte König die Heerschau beginnen lies.

Innerhalb der nächsten 4 Jahre kämpften die beiden im Heer Konrads II. , wobei sie ihr Weg von Lothringen, Sachsen bis an die Grenzen des polnischen Königreiches führte, um von dort aus über Franken, Schwaben und Bayern bis nach Mailand und Rom zu gelangen, wo sie der Krönung ihres Königs zum neuen Kaiser des heiligen römischen Reiches beiwohnen durften. 

Im Jahre 1028 wurden sie nach der Beendigung des Umritts ihres neuen Kaisers auf dem Weg von Rom nach Aachen ihrer Pflichten entbunden und schlugen zunächst ihr Lager in der Nähe der Stadt Mainz auf.

die Treue zum Clan:

So geschah es, dass sie in einer der Tavernen zu Mainz auf den Franken Marcus von Hammel trafen, welcher als Clanführer einer rheinhessischen Söldnertruppe auf der Suche nach Kriegern  war, welche bereit wären ihre Kräfte zu bündeln und sich mit anderen Kriegern dem Söldnerhandwerk zu widmen. Gewiss der Umstände in der geliebten Heimat und wohl bedacht des zusätzlichen Schutzes für Weib und Kinder welche ein Kriegerclan mit sich bringt, entschlossen sich unsere beiden Iren im September des Jahres 1028 dem Clan beizutreten und als freie Männer dem Kriegerclan Rheinhessen ihre Treue zu schwören

 


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